FAQ

Entwicklungszusammenarbeit ist herausfordernd für alle Beteiligten. Kulturelle und sprachliche Barrieren müssen überwunden werden. Projekte müssen von langer Hand geplant werden, damit sie effizient und selbsttragend werden können.
Stellen Sie uns Ihre Fragen, die wir gerne hier veröffentlichen, wenn wir der Meinung sind, dass sie für die Besucherinnen und Besucher unserer Website von Interesse sind.



Warum verkauft die Swiss Water Foundation das Wasser aus ihren Projekten?
Unseres Erachtens ist der Zugang zu sauberem Wasser ein fundamentales Menschenrecht. Fast alle Menschen bezahlen einen Beitrag dafür – meist über die Steuern. Damit wird der Unterhalt und Betrieb der Wasserversorgung sichergestellt. Auch in unseren Projekten ist das Ziel, dass wir mit dem Verkauf des Wassers zu Selbstkosten den Unterhalt und Betrieb einer installierten Wasserversorgungsanlage sicherstellen können. Zudem wollen wir auf keinen Fall eine Mentalität fördern, bei der die Menschen einfach etwas bekommen, ohne dass sie dafür eine Gegenleistung erbringen müssen. Das ist gegen die Würde und auf lange Sicht kontraproduktiv. Dort, wo Menschen in Not selbst den kleinen Betrag für den Kauf von Wasser nicht aufbringen können, werden wir punktuell und wenn immer möglich zeitlich begrenzt über Hilfsorganisationen Wasser kostenlos verteilen.


Was macht die Swiss Water Foundation anders als andere Hilfsorganisationen?

Wir können diese Frage nicht umfassend beantworten, denn es wäre vermessen zu behaupten, dass wir alle Hilfswerke kennen. Wir können lediglich einige Punkte aufführen, die uns in der Planung und Realisation unserer Projekte wichtig sind:

  • Wir arbeiten nur dort, wo wir von den lokalen Behörden eingeladen werden.

  • Wir beziehen so viele Einheimische wie möglich in die Projekte ein.

  • Wir verteilen keine Almosen, sondern vermitteln Know-how, damit unsere Partner vor Ort ein Projekt so rasch als möglich selbst betreuen und betreiben können.

  • Wir verhandeln und agieren mit den Partnern vor Ort auf Augenhöhe.

  • Wir sehen Geldgeber nicht als Spenderinnen und Spender sondern als Projektpartner an, die mit uns zusammen in bessere Lebensbedingungen für Menschen investieren.

  • Wir kommunizieren transparent und stehen auch zu Rückschlägen. Rückschläge passieren überall und sind kein Grund, um ein Projekt nicht mehr zu unterstützen. Im Gegenteil – aus jedem Fehler lernen die Einheimischen und die Projektbetreuer. Dies ist ein wichtiger Teil des Prozesses.

  • Wir leisten keine Schmiergeldzahlungen. Korruption ist einer der grössten Feinde des Fortschritts.